Yorkshire Pudding: Tradition und Zubereitung der beliebtesten englischen Beilage

Der Yorkshire Pudding ist eine traditionelle und überaus beliebte Beilage zu allerlei Speisen – insbesondere dem Roastbeef in Großbritannien -, die nichts mit einem süßen deutschen Pudding zu tun hat, sondern eher leicht salzig und herzhaft schmeckt.

Was einen echten Yorkshire Pudding ausmacht

Der traditionelle Yorkshire Pudding wird vor allem gern als Beilage für das Sonntags-Roastbeef in britischen Küchen zubereitet. Das erste Rezept, das dem heutigen Yorkshire Pudding relativ ähnlich war, wurde bereits im Jahre 1737 kreiert. Grundsätzlich wurde bis heute beibehalten, dass zur Zubereitung des Yorkshire Puddings erst Fett erhitzt werden muss, auf welches dann schließlich der Teig gegeben wird. Dieser Schritt ist äußerst wichtig, damit in der Mitte des Yorkshire Puddings eine Mulde entsteht, in welche später Bratensoße gegeben wird.

Braten mit Gemüse und Yorkshire Pudding
Der Sonntagsbraten mit Yorkshire-Pudding ist fester Bestandteil der britischen Esskultur. (Bild: by robbie jim/Wikipedia unter CC BY 2.0)

Schnelle und einfache Zubereitung

Die Zubereitung des Yorkshire Puddings ist recht einfach. Als Zutaten werden Mehl, Eier, Milch, Butter und Salz benötigt. Nachdem die Eier verquirlt wurden, verarbeitet man diese mit Milch, Salz und Mehl zu einem glatten Teig. Zusätzlich können Kräuter oder Gewürze, wie Pfeffer und Muskatnuss, in die Teigmasse gegeben werden. Der Teig wird anschließend für circa eine Stunde kaltgestellt. Danach wird die zerlassene Butter in eine Auflaufform oder in Pastetenförmchen gegeben und für 5 Minuten in den Backofen geschoben. Der Teig wird abschließend in der Form für etwa 10 bis 15 Minuten gebacken. Der Yorkshire Pudding wird als typisch englische Spezialität schließlich zu Fleischspeisen serviert und bildet eine köstliche Abwechslung zu herkömmlichen Beilagen wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis.