Archiv für Februar, 2012
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten England zu erkunden. Entweder plant man einen Städtetrip durch London, Liverpool und Birmingham oder man entdeckt die grüne Insel vom Wasser aus. Denn eine Reise mit dem Boot entlang der Themse ist nicht nur entspannend, man nimmt auch das Land von einer ganz anderen Seite wahr. Doch nicht nur auf der Themse kann man mit einem Hausboot Urlaub machen. Auch in Schottland kann man eine Fahrt durch die Highlands unternehmen. Das dritte Gebiet, was man in Großbritannien befahren kann, sind die Norfolk Broads.
Eine Fahrt entlang der Themse
Die Route der Touren über die Themse starten normalerweise in Oxford, einer sehr traditionsreichen Universitätsstadt, und enden kurz vor London. Auf dieser Route kann man verschiedene Städte anfahren, wie zum Beispiel Benson, Marlow, Eton und Windsor. Diese Fahrt bietet Reisenden jedoch nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern auch das typische Landschaftsbild mit grünen Weiden und kleinen Dörfern. Wer auf dieser Reise auch die kulinarische Kultur Englands erleben will, der sollte mit seinem Hausboot an einer geeigneten Stelle anlegen und einen Pub besuchen.
Mit dem Hausboot durch die schottischen Highlands
In den schottischen Highlands finden Reisende eine ganz andere Landschaft vor, die sie vom Wasser aus entdecken können. Das Gewässer, was durch diese Region Schottlands fließt und das man befahren darf, heißt Kaledonischer Kanal. Dieser erstreckt sich von Inverness bis nach Fort William über den berühmten See Loch Ness, in dem das Ungeheuer Nessie leben soll. Auf der etwa 105 Kilometer langen Route entdeckt man jedoch nicht nur Loch Ness, sondern auch Loch Lochy und die Städte Drumnadrochit und Fort Augustus.
Hausboote für England kann man selbstverständlich auch mieten. Angebote für Routen und Boote findet man ganz schnell im Internet. Auch die Buchung kann über das Internet erfolgen. So steht einem erholsamen Urlaub auf den Gewässern Großbritanniens nichts mehr im Weg.
Ab dem 27. Juli 2012 geht in London sportlich und international die Post ab, wenn die Weltstadt als Austragungsort der 30. Olympischen Sommerspiele ihre Pforten für Spitzenathleten und Fans aus aller Welt öffnet.
Fast schon Tradition
Als erste Stadt überhaupt fungiert London zum dritten Mal (nach 1908 und 1948) als Gastgeber der Olympischen Sommerspiele. Bis zum 12. August, dem Ende der Großveranstaltung, werden 26 Sportarten (zwei weniger als in Peking 2008, da Softball und Baseball aus dem offiziellen Programm gestrichen wurden) mit insgesamt 302 Wettbewerben ausgetragen, wobei der Großteil der Wettkämpfe in drei Zonen innerhalb von Greater London stattfinden wird.
Die Olympische Zone
Der neu errichtete und diverse Anlagen umfassende Olympiapark im Stadtteil Stratford dient, neben seiner Funktion als Eröffnungs- und Schlussfeierstätte der Olympischen Sommerspiele 2012, unter anderem als Austragungsort für Leichtathletik, Schwimmen, Turmspringen, Bahnradsport, Basket- und Handballspiele und beherbergt nebenbei im Olympischen Dorf etwa 17.000 Athleten und Offizielle.
Rund um die Themse
An den vier im Osten Londons gelegenen Wettkampfstätten an der Themse finden sowohl die verschiedenen Kampfsportveranstaltungen als auch Gewichtheben und Tischtennis statt, ebenso die Wettbewerbe im Turnen und Pferdesport sowie der moderne Fünfkampf und das Sportschießen.
Central London
Sie enthält die übrigen in Greater London angesiedelten Austragungsorte, etwa das Wembley-Stadion für Fußballspiele, Wimbledon für Tennis, den Hyde Park für Triathlon und Freiwasserschwimmen oder auch die Horse Guards Parade für die Beachvolleyballspiele.
Außerhalb von London
Knapp, aber doch außerhalb der Stadtgrenze von London werden die Mountainbike-Rennen, der Kanuslalom, der Kanurennsport und das Rudern bestritten, während die Segel-Wettkämpfe der Olympischen Sommerspiele 2012 etwa 190 Kilometer von London entfernt und die Vorrunden-Partien beim Fußball in fünf über Großbritannien verstreute Stadien stattfinden werden.